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Steuererklärungen

In der heutigen Zeit sollte man bereits früh genug darüber nachdenken, wie man effektiv Steuern sparen kann. Bei der Abgabe der Steuererklärung ist es oftmals zu spät. Sprechen Sie uns frühzeitig an. Dr. Vieler & Partner hilft Ihnen bei der Suche nach der perfekten Lösung.

Bei der Abgabe der Steuererklärung ist es oftmals zu spät. Sprechen Sie uns frühzeitig an. Dr. Vieler & Partner hilft Ihnen bei der Suche nach der perfekten Lösung.


Rechtzeitig planen bedeutet, seine Steuerbelastung vorab einzuschätzen und die Möglichkeit mit einer guten Beratung Steuern zu sparen.

Privatpersonen

Das Einkommensteuergesetz (EStG) ist mit Sicherheit eines der komplexesten Gesetze in Deutschland und stellt die Grundlage der Besteuerung für Privatpersonen, Personen- und Kapitalgesellschaften dar.

Dieses kennt sieben Einkunftsarten, die nahezu alle Einnahmen abdecken und zur steuerlichen Erfassung zwingt:

Gewinneinkunftsarten:

Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft § 13 EStG
Einkünfte aus Gewerbebetrieb § 15 EStG
Einkünfte aus selbständiger Arbeit § 18 EStG

Überschusseinkunftsarten:

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit § 19 EStG
Einkünfte aus Kapitalvermögen § 20 EStG
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung § 21 EStG
sonstige Einkünfte § 22 EStG i.V.m. § 23 EStG

Gerade bei komplexen Einkommensteuersachverhalten braucht man einen Überblick. Frühzeitig informieren kann viel Geld sparen.

Die Beurteilung zu welcher Einkunftsart eine Einnahme zuzuordnen ist, kann mitunter sehr schwierig sein. Mit unserem Fachwissen ist es Dr. Vieler & Partner möglich, Sie effektiv zu beraten und Ihnen Wege aufzuzeigen, wie die Besteuerung für Sie am günstigsten ist.

Sie sind Vermieter? Kennen Sie die Tücken des Steuerrechts? Haben Sie einmal geprüft, ob z.B. Ihre Miete ortsüblich ist? Berechnen Sie alle umlegbaren Kosten auf Ihre Mieter weiter? Vermieten Sie an nahe Angehörige, aber wissen nicht wie und ob dies verbilligt möglich ist?

Wissen Sie was man unter Schenkung im steuerlichen Sinne versteht oder haben Sie etwas geerbt und sind sich nicht sicher ob Sie dies beim Finanzamt erklären müssen? Was gibt es für Freibeträge und wann muss man eine Erbschafts- oder Schenkungssteuererklärung abgeben?

Nicht jeder ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Geregelt ist dies in den Einzelsteuergesetzen. Zudem ist zur Abgabe auch derjenige verpflichtet, der von der Finanzbehörde aufgefordert wird.

Das Finanzamt hat die Möglichkeit bei Nichtabgabe von Steuererklärungen die Besteuerungsgrundlagen zu schätzen. Eine Entbindung von der Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung findet dabei nicht statt. Vielmehr besteht hier die Gefahr der leichtfertigen Steuerverkürzung bis hin zur Steuerhinterziehung.
Bei der Beurteilung steht Ihnen Dr. Vieler & Partner zur Seite.

Personen die nicht zur Abgabe verpflichtet sind, können innerhalb von 4 Jahren freiwillig eine Steuererklärung einreichen.

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind?
Lohnt sich eine freiwillige Abgabe der Steuererklärung auch nach 4 Jahren?


Haben Sie Fragen?

Wir beraten Sie und helfen Ihnen auf der Suche nach der perfekten Lösung.

 

Auch bei Arbeitnehmern kann man zu viel Steuern zahlen. Hier gilt, nichts verschenken und sich die zu viel abgeführte Lohnsteuer vom Finanzamt zurückzuholen.

Einzelunternehmen und Personen- sowie Kapitalgesellschaften

Dr. Vieler & Partner unterstützt Sie bei der Erstellung und elektronischer Übermittlung (Pflicht seit Veranlagungszeitraum 2011) mit Hilfe unserer EDV-Software der Datev eG. Über das Rechenzentrum der Datev eG wird Ihre Steuererklärung authentifiziert direkt an die Finanzbehörde übermittelt.

Sie übermitteln Ihre Steuererklärung selbst? Hierfür ist eine Anmeldung im Elster-Online-Portal zwingend erforderlich, da sonst keine authentifizierte Übermittlung möglich ist.

Welche Steuererklärung muss ein Unternehmen erstellen?

  • Umsatzsteuererklärung
  • Gewerbesteuererklärung
  • Körperschaftsteuererklärung (gilt nur für Kapitalgesellschaften)
  • gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (nur bei ab- weichendem Betriebs- und Wohnsitzfinanzamt oder bei Personen- und Kapitalgesell- schaften insofern mehrere natürliche als auch juristische Personen beteiligt sind)

Umsatzsteuergesetz

Das Umsatzsteuergesetz (UStG) regelt, welche Umsätze nach deutschem Recht der Besteuerung unterliegen und in welcher Höhe die Umsätze zu besteuern sind. Die momentan geltende Steuersatz für Umsätze beträgt 19 %. Ausnahme hierfür sind die in der Anlage zum Umsatzsteuergesetz genannten ermäßigt zu besteuernden Umsätze mit 7 %.

Im Gegenzug zu der an das Finanzamt abzuführenden Umsatzsteuer kann man die Umsatzsteuer aus Eingangsbelegen dagegen rechnen. In der Regel geschieht dies durch Umsatzsteuervoranmeldungen (USt-VA), die monatlich oder vierteljährlich elektronisch beim Finanzamt einzureichen sind. Am Ende des Wirtschaftsjahres erstellt man dann eine Umsatzsteuerjahreserklärung, in der bereits vorausgezahlte Umsatzsteuerbeträge angerechnet werden.

Ausgenommen von der Umsatzbesteuerung sind sogenannten Kleinunternehmer, die die im Umsatzsteuergesetz geregelten Umsatzgrenzen nicht überschreiten.

Bei der Umsatzbesteuerung gilt grundsätzlich das Prinzip der Sollversteuerung. Das bedeutet, dass  die abzuführende Umsatzsteuer nach vereinbarten Entgelten zu berechnen ist. Das Finanzamt kann jedoch gestatten, insofern der Gesamtumsatz die Grenze nicht überschreitet, dass die Umsatzsteuer nach vereinnahmten Entgelten berechnet wird.

Wie auch in anderen Gesetzen gibt es bei der Beurteilung von Umsatzsachverhalten Schwierigkeiten. Unter Umständen kann es schwierig sein zu entscheiden, ob ein Umsatz steuerbar und steuerfrei oder steuerpflichtig ist. Entscheidend hierbei ist der Ort der Lieferung oder sonstigen Leistungen.

Körperschaftsteuergesetz

Das Körperschaftsteuergesetz (KStG) ist für Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, auch juristische Personen genannt. Grundlage für die Berechnung der Steuer bildet das Einkommensteuergesetz (EStG). Jedoch werden im Körperschaftsteuergesetz Ausnahmen für einzelne Sachverhalte dargestellt, die nur für juristische Personen Anwendung finden.

Der Körperschaftsteuersatz beträgt momentan 15 % zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag. Diese ist ggf. wie bei der Einkommensteuer als vierteljährliche Vorauszahlung zu leisten sofern davon auszugehen ist, dass in dem Wirtschaftsjahr ein steuerlicher Gewinn zu erwarten ist.

Das System der Körperschaftssteuer liegt darin, den Gewinn, der sich aus dem steuerlichen Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft ergibt, zu besteuern. Auf der Ebene des Gesellschafters führen Gewinnausschüttungen jedoch zu einer zusätzlichen Besteuerung auf Grundlage des Einkommensteuergesetzes. Man beachte hier den Unterschied zwischen einer offenen und einer verdeckten Gewinnausschüttung.
 

Gewerbesteuergesetz

Das Gewerbesteuergesetz (GewStG) regelt die Besteuerung des Gewerbeertrags eines Unternehmens, das Einkünfte aus Gewerbebetrieb § 15 EStG erzielt. Ausgenommen hiervon sind Angehörige der freien Berufe sowie Land- und Forstwirte (die keinen gewerblichen Betrieb führen).

Die Gewerbesteuer wird nicht von den Finanzämtern, sondern, wie auch die Grundsteuer, von den Kommunen erhoben und fließt auch diesen direkt zu. Zum Teil gibt es erhebliche Unterschiede in der Höhe der Hebesätze, da dies standortabhängig ist und von den Kommunen selbst entschieden wird.

Der zu Grunde zu legende steuerliche Gewinn nach einkommensrechtlichen Vorschriften wird bei der Berechnung unter Berücksichtigung nach Ausnahmetatbeständen, die im Gewerbesteuergesetz (GewStG) geregelt sind, in Form von Kürzungen und Hinzurechnungen ermittelt.

Unternehmen von natürlichen Personen erhalten bei der Berechnung einen Freibetrag von jährlich 24.500 €. Für juristische Personen gibt es diesen nicht.

Wie auch bei der Körperschaft- und Einkommensteuer wird die Gewerbesteuer als vierteljährliche Vorauszahlungen geleistet. Am Schluss des Wirtschaftsjahres ist eine Gewerbesteuererklärung an das Finanzamt elektronisch zu übermitteln. Hierbei sind die vorausgezahlten Beträge anzurechnen. Das Finanzamt setzt daraufhin den Gewerbesteuermessbetrag fest und teilt diesen zusammen mit dem steuerpflichtigen Gewinn an die Kommune mit. Diese erlässt dann den eigentlich Gewerbesteuerbescheid.